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West Kanada Motorradtour mit Bären!

Auf zur West Kanada Tour

Meine Frau und ich haben uns für zwei Wochen Urlaub im Westen Kanadas entschieden. Die Art der Fortbewegung war von Anfang an klar: Als Motorradfans reisen wir natürlich auf einer waschechten Harley Davidson®. Deswegen haben wir auch im Internet recherchiert und sind auf die Westkanada Tour der Motorrad Reisewelt gestoßen.

Der Touranbieter hatte die besten Termine, das Preis-/Leistungsverhältnis passte zu unserem Budget. Und mit Hilfe des Teams aus dem oberfränkischen Helmbrechts war die Reise ratzfatz organisiert, auch die Einreise nach Kanada war optimal. Die Vorfreude war groß und nach kurzer Zeit standen wir mit unserem Gepäck am Flughafen in Seattle, wo wir auf den Rest meiner neuen Freunde trafen.

Der Start mit der Seattle City Tour

Am ersten Reisetag trafen wir uns für den „Kanada-Aufwärmer“. Das ist eine ganz spezielle City Tour bis in die US-amerikanische Stadt Seattle, wo sich die Verkäufer am Pike Place Market die großen Fische gegenseitig zuwarfen. Dieser Markt vermittelt das Leben dieser nördlichen Großstadt. Der Geruch des Fischs, des frischen Obstes und Gemüses war einmalig. Ein angegliederter Handwerkskunstmarkt hat uns auch sehr gut gefallen.

Von diesem Markt aus hat man auch einen grandiosen Ausblick über den Hafen und die Skyline. Klar, nach einem Fischgericht zu Mittag gab es noch einen starken Kaffee, für den Seattle bekannt ist. Danach besuchten wir die Space Needle und später das Seattle Aquarium. Am Nachmittag wuchs die Freude noch mehr, denn es hieß, dass wir jetzt unsere Kisten abholen dürfen. Natürlich sind wir gleich gemeinsam losgebrettert. Eine tolle kurze Tour in die Abendsonne mit einem abschließenden Abendessen rundeten den ersten Geschmack von Kanada ab.

Auf nach Vancouver

Bei den Motorrad-Reisewelten ist immer ein Tour-Bus dabei. So hatten wir nicht jeden Tag das Auf- und Abpacken zu erledigen und konnten uns mit den Bikes an der Skyline Seattles vorbei ins grüne Hinterland verziehen (über den Highway 101). Von hier aus gelangten wir dann direkt nach Vancouver in British Columbia. Dort gab es frische Austern und auch die, die sie noch nie gegessen hatten, fanden die Meeresfrüchte klasse.

Im Duty Free haben wir uns dann mit Zigarren, Bier und Whiskey für einen genialen Abend ausgestattet. Die Kanadier sind schon coole Freunde und haben uns recht schnell an der Grenze abgefertigt. Über die Port Mann Bridgte sind wir dann nach Vancouver rein und haben – logisch – dem örtlichen Harley®-Händler einen Besuch abgestattet. Einige meiner schönsten T-Shirts habe ich von dort. Über die grüne Lunge Vancouvers, über den Stanley Park sind wir dann mit ständigen Blick auf die Skyline, zu den berühmten Totempfählen in und um die Stadt gefahren. Nah an der Lions Gate Bridge haben wir dann unser Hotel bezogen

Vancouver – raus aufs Meer!

Ein Tag auf dem Schiff: Ganz früh am Morgen sahen wir uns schon auf einer Walbeobachtungstour. In gelben Regenanzügen folgten wir den Orcas. Die Seehunde, die wohl keine Opfer der „Killerwale“ sein wollten, haben sich auf dem Hafengelände getrollt. Bei der Ausfahrt wurden wir außerdem von Delfinen begleitet. Bevor wir dann die Raubwale sahen, konnten wir am Horizont sogar auch einen Buckelwal erkennen. Die Orcas selbst sind äußerst munter und haben unser Boot untertaucht. Wir verfolgten das Spiel der weißen und dunklen Partien ihrer mächtigen Körper und Flossen. Ein majestätischer Eindruck, der wohl nicht jeder/jedem auf dieser Welt gewährt wird. Wir haben uns aber enorm gefreut, dass es gleich beim ersten Mal geklappt hat. „Hurra, wir haben Orcas gesehen!“

Weil natürlich alles auch ein Ende hat, trafen wir uns am Abend im Hotel wieder. Interessant war unsere kleine Wanderung zur und über die Capilano Hängebrücke. Dabei folgten wir den Baumspitzen des kanadischen Regenwalds entlang über diese Hängebrückenkonstruktion. Selbst die knorrigsten Harleyaner hatten ordentlich Respekt vor solch einem wagemutigen Marsch.

Whistler – Coastal Mountains – Fraser River

Jetzt gehts los! Der kurvige Sea to Sky Highway war ein Highlight, besonders wegen der herrlichen Ausblicke auf die noch vom Schnee bedeckten Coastal Mountains. Ein kurzer Kaffestopp, und schon waren wir in der Olympiastadt Whistler. Kristallklare Bergseen begleiteten uns über verschiedene Pässe. Ein Fotostopp folgte hier dem nächsten. Leider waren die Seen zum Baden dann doch etwas zu kalt, auch wenn die Hälfte der Truppe gerne hineingesprungen wäre.

Goldrausch! Rauschgold!

Peng! Dann ist es passiert. In der Cariboo Region passierte uns dann das, was nicht passieren sollte. Aus welchem Grund auch immer: Unser Hinterreifen verlor schlagartig die Luft. Nach amerikanischem Prinzip hatten unsere zwei Tourguides es aber richtig drauf. Grund des Plattens war eine eingefahrene Schraube. Also: Gummi Pfropfen in den Reifen stecken, mit dem Kompressor aus dem Tourbus aufgepumpt, waren wir nach 30 Minuten wieder on Tour. Die kurze Strecke nach Kamloops konnten wir so überbrücken. Dort haben wir dann  umgehend einen neuen Reifen aufgezogen.

Helmcken Wasserfälle – Schwarzbären

Schwarzbär

Durch die faszinierende Wildnis entlang des Thompson Flusses machten wir einen Abstecher hoch zu den Helmcken Wasserfällen. Mehr als 140 Meter tief fallen diese in eine Schlucht. Und schon lockte das nächste Highlight auf das wir uns schon alle freuten: Der Blue River ist bekannt für seine große Bären-Population. Wieder mit Regenumhängen bekleidet, stiegen wir in ein Jetboot und fuhren an einem besetzten Seeadler Nest vorbei und noch tiefer in die Berge zu einem kleinen Gletscher See, wo wir aufgeregt die Seeufer beobachteten, ob denn Bären aus den Wäldern erscheinen würden.

Jeder wollte natürlich der erste sein, der einen echten, lebenden Bär sieht. Tatsächlich trabte dann ein großer Schwarzbär am Ufer entlang. Wir mussten sehr leise sein. Bis auf 20 Meter näherte sich das Tier. Bären sind Einzelgänger und es ist wirklich schwer zu unterscheiden, ob es sich um einen Grizzly oder einen Schwarzbär handelt, da Schwarzbären ebenfalls braunes Fell haben können. Es ist die Schnauze, die beim Grizzly länger und gerader ist. Wir sahen dann noch mehrere Schwarzbären bevor es über den Yellowhead Highway Richtung Jasper Nationalpark weiter ging.

Rocky Mountains – Jasper – Icefield Parkway – Lake Louise

Mount Robson Park

Auf unserem Weg in den Bundesstaat Alberta mussten wir uns etwas wärmer anziehen. Denn heute ging es über den Yellowhead Parkway in den Jasper Nationalpark zum Monarch der Rockies, den 3954 Meter hohen Mount Robson. Der sogenannte Icefield Parkway ist für uns wohl die schönste Straße in den kanadischen Rockies. Vorbei an den schneeweißen Gletschern ging es zu den Athabasca Wasserfällen. Nach einem Kaffeestopp im malerisch von den Bergen umschlossenen Chateau Lake Louis ging es dann durch den Yoho Nationalpark zur Westseite der kanadischen Rockies. Am Abend durften wir wieder ein ausgezeichnetes Steak genießen. Mit der Kult-Zigarre und einem Glas kanadischen Whiskey ließen wir diesen ereignisreichen Tag an unseren Augen vorbeiziehen.

Kootenay Nationalpark - Calgary – Great Planes

Auf geht’s durch die Rockies! Die malerische Strecke durch den Kootenay National Park war auch wieder atemberaubend. Die vergangene Wildnis dieser Prärie lässt sich immer noch erahnen. An Banff vorbei, folgten wir dem Cowboy Trail in Richtung Calgary, dem nächsten Ziel. Zur Mittagspause entschieden wir uns für einen klassischen Hamburger im original 50er Jahre Diner direkt beim örtlichen Harley Davidson®-Händler.

Früh genug für eine Stadtbesichtigung im Hotel: Schnell geduscht und umgezogen ging es zum Calgary Tower, der einen faszinierenden Rundblick gewährt. Das Country-und-Western-Feeling durch das jährlich stattfindende Calgary Stampede konnten wir noch spüren. Dann ging es weiter zu einem japanischen Steakhouse. In bester Japan-Manier wurden uns hier – mit Feuerzauber – das Steak und die Garnelen serviert. Das japanische Bier hatten wir vorher auch noch nicht gekannt.

Cowboy Trail - Crowsnest Pass – Fort Steele

Auf dem „Cowboy Trail“ ging es über den 1356 Meter hohen Crowsnest Pass, der nach den Crow Indianern benannt wurde. Es folgte der Ort Frank. Nach dem Einsturz einer Mine hatte sich dort ein gewaltiger Felssturz erreignet. Das kleine Dorf, mitsamt seiner 70 Bewohner, wurde damals verschüttet. Ein bedrückender Ort mit einer bedrückenden Geschichte, der die Macht der Natur vor Augen führt.

Es folgte Fort Steele mit Cowboy und Goldgräber Feeling aus der Zeit um 1890 pur: 60 original erhaltene Häuser sowie einen General Store, eine Zeitungsdruckerei und eine Rundfahrt mit einer historischen Eisenbahn drängten sich uns regelrecht auf. Das nachfolgende Ziel, Kimberly, überraschte uns mit seinem bayrischen Flair und wir bekamen nach einem steilen Aufstieg über eine lange Stahltreppe in „the old Bauernhaus“ original bayrische Küche. Yipieeehh.

Grizzly-Alarm!

Kootenay Nationalpark – Glacier Nationalpark – Revelstoke! Über den Highway 95, durch den Kootenay Nationalpark erreichten wir den Transkanada Highway 1, der uns durch den Glacier Nationalpark führte. Ohne Vorwarnung stand dann plötzlich ein ausgewachsener Grizzly direkt an der Straße. Unser Guide hatte alle Hände voll zu tun, uns händerudernd dazu zu bewegen, keinesfalls einen Bilderstopp einzulegen. Dies wäre sicherlich eine Einladung für den Grizzly geworden, uns wilde Typen zu beschnuppern … und mehr. Da war es nur vernünftig, Gas zu geben. Am Revelstoke Nationalpark machten wir dann eine Wanderung mit 360 Grad Panorama Blick auf die Rockies und die Seen. Das einzige Gesprächsthema war klar: Grizzlys …

Gletscherseen - Castlegar

In Richtung Süden nun wieder dem Columbia River folgend und an schier endlosen smaragdgrünen und tiefblauen Seen vobeiziehend, nahmen wir eine Fähre und erreichten den historischen Ort Kaslo am Kootenay See. Entlang des geschwungenen Kootenay River überquerten wir einige wunderschöne Stahlbrücken, um uns später wieder entlang des Columbia River Castlegar zu finden.

Kettle River - Washington State - Cascades – Mount Rainier NP

Der letzte Tag führte uns zum Kettle River und zurück in die USA. Dies durch den Okanogan National Forrest, vorbei an unzähligen, blühenden Fruchtplantagen, wo wir gleich einen Obststand regelrecht „plünderten“. Durch die eindrucksvolle Bergkette der Cascade Mountains ging es über herrliche Passstraßen in den Mount Rainier National Park wo wir den schneebedeckten Riesen Mt. Rainier mit seinen 4300 Meter Höhe schon von weitem erblickten. Ein majestätischer Anblick und das bildreiche Ende eines Wahnsinns-Urlaubs.

Liebe Leute. Das waren zwei Wochen voller Natur, voller Harleys, voller Gletscher und Bergstraßen, voller Orcas und Wale, voller Braunbären und Grizzlys. Fantastisches Essen, Zigarren und Whiskey gab es ohne Ende – und tolle Gespräche, Wind um die Nase und der Geruch einer Harley vor mir. Immer wieder!

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